
Wasserhöchstdruck: Beton mit reinem Wasser lösen
Ein präzise geführter Wasserstrahl mit bis zu 3.000 bar trägt selbst ausgehärteten Beton und Zementschlämme ab – ohne Chemie, materialschonend fürs Rohr.
Die Kraft von reinem Wasser – richtig dosiert
Wasserhöchstdruck (auch Höchstdruckwasserstrahlen) arbeitet mit einem fein gebündelten Wasserstrahl von bis zu 3.000 bar. Diese Energie löst Zementschlämme, Betonreste, Kalk- und Sinterablagerungen von der Rohrwand, ohne dass Chemie nötig ist. Über spezielle Düsen wird der Strahl im Rohr geführt und der gelöste Baustoff direkt herausgespült.
Der große Vorteil: Der Abtrag lässt sich fein steuern. So entfernen wir die harte Schicht – und behandeln das Rohrmaterial darunter schonend. Gerade gegen flächige Zementschleier und Betonreste ist das Verfahren ideal.
Typische Einsätze:
- Zementschlämme und Zementschleier über der Rohrsohle
- Betonreste nach dem groben Ausfräsen – für den Feinabtrag
- Harte Kalk-, Sinter- und Fettablagerungen
- Reinigung und Freispülen nach der Betonentfernung
Kombiniert am wirkungsvollsten
Fräse und Wasser – das stärkste Team gegen Beton
Harten, dicken Beton trägt zunächst der Fräsroboter mechanisch ab. Den Feinschliff und das Freispülen übernimmt anschließend der Wasserhöchstdruck. In Kombination bekommen wir so auch hartnäckige Blockaden aus der Leitung – und geben sie sauber und im vollen Querschnitt zurück.
Beide Verfahren arbeiten grabenlos über vorhandene Schächte und Öffnungen und stehen unter ständiger Kamerakontrolle.

Ihre Vorteile beim Wasserhöchstdruck
Spezialtechnik statt Abriss
Fräsroboter mit Spezialfräsköpfen und Wasserhöchstdruck bis 3.000 bar lösen Beton, wo Spirale und Spülung längst aufgeben.
Alles unter Kamerakontrolle
Wir dokumentieren Befund und Ergebnis per TV-Kamera – wichtig für die Haftungsfrage gegenüber dem Verursacher.
Günstiger als ein neues Rohr
Grabenlos statt aufgraben: Betonentfernung ist fast immer günstiger als Rückbau und Neuverlegung – mit klarem Preis nach Kamerabefahrung.
100 % echte Einsatzfotos
Alle Bilder stammen aus unseren eigenen Einsätzen – kein Stockmaterial.
Häufige Fragen zum Wasserhöchstdruck
Beschädigt der hohe Druck mein Rohr?
Nein, wenn er fachgerecht dosiert wird. Düse, Druck und Führung werden auf das Rohrmaterial abgestimmt, und wir kontrollieren den Abtrag per Kamera. So wird die harte Schicht gelöst, das Rohr bleibt erhalten.
Brauchen Sie Chemie dafür?
Nein. Wasserhöchstdruck arbeitet allein mit der Energie von reinem Wasser – ohne chemische Zusätze. Das ist wirkungsvoll und umweltschonend.
Reicht Wasserhöchstdruck allein gegen dicken Beton?
Bei dünnen Schichten und Zementschlämme oft ja. Sitzt ein dicker, harter Betonpfropfen im Rohr, kombinieren wir das Verfahren mit dem Fräsroboter – erst fräsen, dann feinspülen.